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Weltjugendtag in Zahlen

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Pilger
- 410'000 registrierte Pilger, die (sich eingecheckt, d. h.) am WJT teilgenommen haben, sowie 23'000 Freiwillige
Herkunftsländer der Pilger
Teilnehmer nach Kontinenten
- Europa: 79,0 Prozent, aus Deutschland: 23,7 Prozent
- Asien: 3,0 Prozent
- Afrika: 3,0 Prozent
- Nordamerika: 8,9 Prozent
- Mittelamerika: 1,8 Prozent
- Südamerika: 3,4 Prozent
- Ozeanien: 0,8 Prozent
- Sonstige: 0,1 Prozent
Teilnehmer TOP 6 Länder
- Deutschland: 105'000, davon 18'000 Freiwillige
- Italien: 101'000
- Frankreich: 38'700
- Spanien: 31'000
- USA: 23'000
- Polen: 19'500
Freiwillige
- 23'000 Freiwillige
- 120 Nationen
- 18'000 aus Deutschland
- 9'800 aus dem Erzbistum Köln (davon 2'300 aus Köln, 880 aus Düsseldorf, 770 aus Bonn)
- 12'600 Frauen (= mehr als 50 Prozent), 10'400 Männer
- 17'500 zwischen 16 und 30 Jahre alt
- älteste Freiwillige ist eine 82-jährige aus Köln
Teilnehmer Grossveranstaltungen
- Eröffnungsgottesdienste 16. August 2005: 300'000 Teilnehmer (Köln: 110'000, Bonn: 110'000, Düsseldorf: 80'000)
- Willkommensfeier 18. August 2005, Köln: 500'000
- Vigilfeier 20. August 2005, Marienfeld: 800'000
- Abschlussmesse 21. August 2005, Marienfeld: 1,1 Millionen
Programm insgesamt
- über 1'000 Veranstaltungen
- rund 500 Orte
- über 80 Bühnen
- 7 Grossbühnen in drei Städten
- fast 4'000 mitwirkende Künstler
Liturgie
- 750 Bischöfe, davon 54 Kardinäle
- 9'630 Priester
- 3'000 Kommunionspender für die Abschlussmesse
- 500 Beichtväter
- 248 Katecheseorte
- 20 Kirchen des Geistlichen Zentrums
- 3'000 Hostienschalen
- 400'000 Kerzen
- 1'000 Ministranten
- 50 Lektoren
- 2'450 Sänger und Musiker
- 160 Liter Messwein für Eröffnungsgottesdienste Köln, Bonn und Düsseldorf sowie Abschlussmesse (davon 60 Liter aus dem Bistum Würzburg, 100 Liter aus Kroatien)
- 260 Liter Messwein für Liturgien insgesamt
- 2,8 Millionen Hostien für Liturgien insgesamt
Unterkünfte
- 350'500 Gemeinschaftsunterkünfte in Schulen und Turnhallen
- 91'245 Privatunterkünfte bei 30'000 Herbergsfamilien
- Sonstige Unterkünfte in Bürgerämtern, Kaufhaus, Möbelhaus, türkisch-islamischer Kulturverein, Wasserschloss, Gewächshaus, Scheune, Brauerei, Ruderclub, Lederfabrik, Fernsehstudio etc.
Pilgerrucksack
Für die 500'000 Pilgerrucksäcke wurden hergestellt:
- 500'000 Programmbücher (à 468 Seiten)
- 500'000 Liturgiebücher (à 448 Seiten)
- 500'000 Stadtpläne
- 500'000 Flyer Via Crucis
- 500'000 Deutschlandkarten
- 500'000 Essbestecke
- 500'000 Rosenkränze
- 500'000 Halstücher
- 500'000 Pilgerflaschen
Verpflegung
Gerichte:
- Spätzle-Pfanne
- Vegetarische Pfanne
- Hähnchenpfanne
- Vegetarische Maultaschenpfanne
- Indian Chicken-Pfanne
Verpflegung gesamt:
- 5'000 Tonnen Verpflegung
- 6 Millionen Mahlzeiten
- 3 Verteilzentren
- 130 Ausgabestellen jeweils für Mittagessen und Abendessen
- 320 Pfannen und Öfen
- 350 Zelte
- 388 Fahrzeuge
- 700 Mitarbeiter
- 3'500 Freiwillige
- 3'000 Kilo Kaffee
- 300'000 Liter Milch
- 700'000 Essen pro Tag
- 900'000 Brötchen pro Tag
- 1 Million kompostierbare Bestecke
- 1,8 Millionen Stück Obst
- 3,6 Millionen Abfalltüten
- 5,7 Millionen Pappkartons
Sicherheit
- Personenschutz Papst Benedikt XVI.: Schweizer Garde, Vatikanische Gendarmerie, Bundeskriminalamt
- 4'000 Polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet im Einsatz, zusätzlich Polizisten aus Spanien, Portugal und Frankreich
- 2 Rettungshubschrauber (SAR) und 2 Grossraum-Rettungshubschrauber (CH-53) der Bundeswehr
- 2'500 Absperrgitter an den Fahr- und Fusswegen des Papstes (= 6,25 km)
- bis zu 30 Sprengstoffspürhunde im Einsatz
- Einbindung der kompletten Fliegerstaffel der Polizei
- 6 Lösch- und Hilfeleistungszüge mit 230 Feuerwehrleuten und mehr als 30 Feuerwehrfahrzeugen
Gesundheit
- 1 Medical-Center der Bundeswehr auf dem Marienfeld mit 120 Mitarbeitern (davon 30 Ärzte), 4 Intensivbetten und 2 OP’s zur Versorgung von etwa 70 Patienten
- rund 2'000 Sanitäter (in Köln, Bonn, Düsseldorf, Marienfeld)
- 40 stationäre und 5 mobile Unfallhilfsstellen auf dem Marienfeld; jede Unfallhilfsstelle war für 35'000 Menschen zuständig und mit 20 Einsatzkräften ausgestattet, darunter Ärzte, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und Helfer
- 1'000 Krankentransporte auf dem Marienfeld
- 1'000 Behandlungen im Medical Center auf dem Marienfeld
- 100 Transporte vom Medical Center in umliegende Krankenhäuser
Logistik
- über 12'000 mobile Toiletten und Urinale an allen Veranstaltungsorten
- über 9'000 mobile Toiletten und Urinale auf dem Marienfeld
- über 3'000 Fahnen im Erzbistum Köln
- 40 Videoleinwände, davon 32 auf dem Marienfeld
- 105 Wassertürme und 100 Wasserspender im Erzbistum Köln
- 10 dezentrale Registrierungsstellen im Erzbistum Köln
- 65 Info-Points im Erzbistum Köln
- 11 Service-Points und 5 Service-Centres für Menschen mit Behinderung
Transport
Busse:
- 7'000 Reisebusse von Pilgergruppen
- 1'200 Shuttle-Busse am 21. August 2005
Züge:
- 1'250 zusätzliche Züge im Nahverkehr
- 142 zusätzliche Züge im Fernverkehr mit 130'000 Sitzplätzen
- 4 Sonderzüge aus Deutschland
- 19 Sonderzüge aus Italien
- 1 Sonderzug aus Frankreich
- Stündliche Abreise vom Bahnhof Horrem (21. August 2005) von 12'000 Pilgern
- über 200 DB-Mitarbeiter für Lenkung der Pilger
Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) und Partner:
- 1'000 zusätzliche Dienste
- 100 Fahrer vom 15. – 19. August 2005 mehr
- 1'010 Fahrer statt 480 Fahrer am 20. August 2005
- 940 Fahrer statt 455 Fahrer am 21. August 2005
- Erhöhung der Frequenz bis auf 3-Minuten-Takt
Medien
- Journalisten: 8'263 akkreditiere Journalisten
- Internet: 68,89 Millionen Hits zwischen dem 1. und 23. August 2005, Weltjugendtagswoche: 33,8 Millionen Hits (seit Ostern 2005 monatlicher Durchschnitt mit rund 15 Millionen Hits)
- Hostbroadcaster WDR: Weltweite Übertragung in 120 Länder TV/Hörfunk
- Gesamtübertragung: 56 Internationale Fernsehsender haben über die EBU aus dem Pressezentrum insgesamt 10'300 Minuten übertragen
- Einschaltquoten 20./21. August 2005: 250 Millionen TV-Zuschauer weltweit
- WEB-TV Live-Stream unter www.wjt2005.de: 24-Stunden-Betrieb vom 15.-21. August 2005
- Weltjugendtagsradio Bürgerfunk im Erzbistum Köln 101,7 MHz: 24-Stunden-Betrieb vom 8. – 22. August 2005
- Weltjugendtagsradio WDR 5: 24-Stunden-Betrieb vom 15. – 22. August 2005
- Printbeiträge: Presseclipping weniger ausgewählter europäischer Länder und Deutschlands vom 11. – 22. August 2005: ca. 40'000 Beiträge
Marienfeld
Fläche:
- gesamt: 270 Hektar = 2'700'000m²
- davon genutzte Fläche: 152 Hektar
- davon Pilgeraufstellfläche: 65 Hektar netto, Beginn 70 Meter vor dem Hügel
- Aufteilung in rund 100 Pilgerblöcke, jeweils unterteilt in durchschnittlich 4 Pilgerfelder
- Fläche pro Pilger: rund 0,70 m²
Bodenschutzmassnahmen:
- Bodenabdeckungen sind dem jeweiligen Unterboden angepasst und voll rückbaufähig
- temporärer Wegebau auf "Geogittern" zur günstigeren Lastenverteilung; Vlies-Kaschierung der Gitter verhindern Vermischung der Lavaschüttung mit Lössboden
Wegebau:
- Erstellung von temporären Wegen: ca. 50 km
- Temporäre Wege und Flächen insgesamt: ca. 300'000 m²
- Breite: zwischen 4,5 und 6,5 Metern, Auslegung für verschiedene Achslasten; Lavaschüttung für 4 Tonnen Achslast = 17 cm; für 12 Tonnen Achslast = 27 cm
- Erweiterung von Bestandswegen (= Feldwegen): ca. 8 km
- Bauzeit: Mitte April bis Ende Juli 2005
Altarhügel:
- Ca. 80'000 m³ Erdaufschüttung; tägliche Liefermenge rund 3'000 Tonnen
- Fertigstellung: Ende Mai 2005, nach 55 Tagen Bauzeit
- Fläche Basis: 13'900 m²
- Fläche oben: ca. 3'000 m²
- Bühnenbereich: ca. 900 m² (Platz für rund 1'800 Menschen)
Wolke/Bühne:
- Wolken-Bühnenkonstruktion (von innen leuchtend) auf vier 12 Meter hohen Stahltürmen mit ca. 1'600 dimmbaren Leuchtstofflampen unter rund 2'500 m² lichtdurchlässigem Membranenmaterial
- Montage innerhalb von 10 Tagen
Beleuchtung:
- Platzbeleuchtung auf der gesamten Pilgeraufstellfläche durch 575 dimmbare Strahler mit 750 Watt; Laternen im Bereich des Prozessionsweges und der zum Hügel führenden Magistralen
- 150 Kerzen mit einem Durchmesse von 1 m, die inmitten von 140 Wasserbassins brennen
- 6'000 Kerzen im südlichen Bereich des Altarhügels
- ca. 400'000 Kerzen der Pilger
- 27 Lichtsäulen (8-16 Meter Höhe)
Beschallung:
- Umsetzung des europaweit grössten zusammenhängenden Beschallungssystems mit ca. 20 km Lichtwellenkabel
- Rund 100 Beschallungspositionen, die höchste Sprachverständlichkeit und gleich bleibende Lautstärke in einem Umkreis von jeweils 100 m garantieren
- 32 LED-Wände mit einer Gesamtfläche von 1'300 m²
Energieversorgung:
- 42 Kompaktstationen, die über 5 Transformatoren aus 3 überregionalen, redundant nebeneinander laufenden Netzen gespeist werden (maximale Ausfallzeit 2-3 Sekunden)
- 20 km unterirdisch verlegte Kabel
- Gesamtenergiebedarf von ca. 15 Megawatt
Wasserversorgung:
- 5 Einspeisepunkte und 30 km verlegte Wasserleitungen
- 40 Trinkwasserstationen mit 1'600 auf dem Gelände verteilten Zapfstellen
- 5 Millionen Liter Wasserbedarf für die Veranstaltungstage, permanente Bereitstellung von 1 Million Litern
Sonstiges:
- 13 km Zäune
- 50 Zelte und Containeranlagen mit 15'000 m² im Backstagebereich
Tage der Begegnung in den deutschen Diözesen
- 11. – 15. August 2005 in 26 deutschen (Erz-)Diözesen
- 350'000 Menschen aktiv beteiligt, davon 120'000 Teilnehmer aus 170 Nationen
- 12. August 2005: Tag des Sozialen Engagements mit über 4'300 Projekten deutschlandweit
Weltjugendtagskreuz
- April 2003 bis April 2004: Pilgerweg der Versöhnung durch 26 europäische Länder
- April 2004 bis August 2005: Pilgerweg der Versöhnung durch die 27 deutschen (Erz-)Bistümer mit einer zurückgelegten Strecke im Autotransporter und zu Fuss von rund 100'000 km
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