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17. Weltjugendtreffen Toronto 2002


Besondere Erlebnisse von Teilnehmern

Hast Du während den Tagen in Kanada besondere Erlebnisse gehabt, wie z.B. einzigartige Begegnungen mit Jugendlichen etc., so freuen wir uns, wenn Du uns diese über das Formular mitteilst. Die Beiträge werden dann auf dieser Seite veröffentlicht.

Nun zu den Beiträgen:

Lisa D.: Der Empfang des Papstes am Donnerstag bleibt mir in lebendiger Erinnerung. Auch ich ging bis zur Absperrung. Warum? Um die Einladung des Papstes zu erwidern und um ihn zu begrüssen. Rundum mich waren alle ziemlich nervös – warteten fast etwas ungeduldig mit der Kamera in der Hand. Ich wartete ganz ruhig bis der Papst vorbeikommen wird. Plötzlich begannen einige in verschieden Sprachen zu schreiben: „Er kommt! Er kommt!“ Ich half dem Mädchen neben mir auf die Schulter ihres Freundes zu steigen. Da sah auch ich den Papst. Er blickte in die Menge. Aus seinen Augen floss Energie und Liebe, die sich Wellen gleich über uns verteilten. In diesem Augenblick geschah etwas mit mir, dass ich nicht in Worte fassen kann. Die Welle muss sich bei mir überschlagen haben. Ich habe einen grossen Schluck dieses Liebesmeeres erwischt, der sich in mir in Form von tiefem Glück und Frieden ausbreitete... Tränen kullerten über meine Wange! 

Anna-Maria F.: Jetzt sind es schon 2 Monate her seit der Weltjugendtag war und ich erinnere mich immer noch gerne daran, ich habe dort viele neue Freunde kennen gelernt und erfahren was es heisst eine Christin zu sein und das schöne daran war ich konnte es mit anderen Jugendlichen teilen. Ich hoffe das auch andere diese Erfahrung teilen konnten, und ich freue mich viele wieder beim nächsten Weltjugendtag in Köln wieder zu sehen. 

Chris D.: Wieso bin ich gegangen? Lebendiges Christentum unter jungen Menschen aus der ganzen Welt.
Was hat mir am besten Gefallen? Die täglichen Messen und Gebetszeiten, die fantastische Gruppe, das fribourger und das quebecer Vorlager, die Bischöfe und Priester (besonders D. Theurillat!), die Katechese (auch ich war bewegt von den Beicht-Zeugnissen a la Ursula!).
Wem möchte ich besonders Danken? Dem OK!!! Wie macht Ihr das nur?
War es zu lange? Ja, für mich ein bisschen. Ich denke um die letzte Woche wirklich auszunützen, müsste ich frisch anreisen (vom Jetlag abgesehen), oder wenigstens vorher noch ein, zwei Tage ausruhen.
Bin ich nun Salz für die Erde und Licht für die Welt? Ehrlich gesagt, damit hab ich noch am meisten mühe. Was macht man wenn man das Gefühl hat, man ist das Salz, dass seinen Geschmack verloren hat und nun für nichts anderes brauchbar ist, als unter Füssen zertreten zu werden (frei zitiert)? Kennt Ihr das Gefühl? 

Marie-Thérèse M.: Im Exhibitionpark traf ich am zweiten Abend die Eltern von Stephanie Detillieux aus Domremy in Saskatchewan. Sie sprachen mich an und fragten mich, ob nicht aus der Schweiz käme, da ich unsere Schweizerfahne, das Schweizer T-Shirt und die Schweizer Mütze trug. Nach meinem Bejahen fragten sie mich, ob ich bereit sei, ihrer Tochter in der Schweiz ein kleines Geschenk mitzunehmen. Ich war einverstanden, sagte aber, es dürfe nicht allzu gross sein. Wir einigten uns auf die zwei CDs der WJTs. Beim nächsten Stand war aber alles ausverkauft. So nahmen sie ihr WJT-Tüchlein, schrieben mit Kugelschreiber kurz einen kleinen Brieftext darauf und wickelten eines ihre WJT-Holz-Kreuzchen darin. Ich schrieb ihnen meine E-Mail-Adresse auf ein Papierchen und sie sagten mir, sie würden mir Stephanies Adresse in der Schweiz durchgeben, da sie diese daheim hätten. Zwei Wochen später erhielt ich tatsächlich ein Mail mit der Telephonnummer von Stephanie, die in der Schweiz in Oberrieden ZH ein Haushaltpraktikum macht. Das Telefon erledigte ich sofort und fuhr mit meinem Wagen am gleichen Tag nach Oberrieden, um Ihr die kleinen Geschenke der Eltern abzugeben. Und weil ich daheim auch im Besitze von zwei Original WJT-CDs war, legte ich ihr diese bei. Stephanie war zu Tränen gerührt. Man muss wissen, dass die Eltern mir in Toronto sagten, dass sie sich keine Reise in die Schweiz leisten könnten, um ihre Tochter zu besuchen. Es sei für sie viel zu teuer. Das Kreuz wollten sie ihrer Tochter aber durch mich übergeben. Es freut mich, dass ich durch die kleine Bereitschaft etwas Salz der Erde und etwas Licht der Welt habe sein dürfen. 

Mirjam K.: A soooo viel jungi lüt z treffa, wo voll ned agressiv gsi sind und für alles offa, han i scho super gfunda. Und dass es bi allna konzert a voll geili stimmig ka hät ohni alkohol und droga hät mi scho fasziniert. Vor allem wenn ma denkt dass es bi üs nia möglich wär!(an allna fäschter hät es Rüüschigi)
i ha di ganz reis a soooo super gfunda, dass i s nöchscht mol seher weder gang und dass i s wältjugendtreffa seher allna witerempfehl. 

Angelika W.: Der Weltjugendtag in Kanada war eine wirkliche Erfahrung wert. Man lernte viele andere Kulturen und Menschen kennen. Besonders gefiel mir die Woche bei den Gastfamilien.Dort konnten wir die kanadische Kultur besser kennenlernen. Ich empfehle allen diese Erfahrung zu machen. Ich werde Sie auf jeden Fall nicht vergessen!!!
BYE 

Bernadette V.: Ein besonderes Erlebniss war für mich am letzten Tag auf dem Exibition-Place. Während dem Mittagsessen erzählten einige, dass sie die Mönche von Saint-Benoît getroffen hatten. Ich ärgerte mich, dass ich nicht mit ihnen gegangen war, und ich bat Gott "mach doch, dass ich sie trotzdem nochmals sehe!" Nachher ging ich mit Bea an ein Konzert, und als wir zurückliefen um die anderen zu treffen sahen wir die Drei und sprachen mit ihnen!
Wir freuten uns sehr. Für mich war es, wie wenn Gott mir eine Freude hätte machen wollen. Wie um mir zu zeigen, dass ich ihm wirklich wichtig bin und er sich für noch so kleine Dinge interessiert.
Das war sehr schön. 

Anna-Maria F.: An einem freien Tag war ich mit 3 anderen Leuten in der Stadt unterwegs und wir beschlossen nach Chinatown zu gehen, dort entdeckten wir ein katholisches Center für Chinesen, wir gingen zu den Chinesen und wollten Fotos machen, sie waren gerade am Essen, sie hörten sofort auf mit Essen und machten mit uns Fotos gaben uns auch Kleinigkeiten und sogar Essen, wir waren sehr gerührt über diese Geste und hätten uns sicher noch länger unterhalten, doch sie mussten weiter und wir gingen auch unseren Weg. Dieses Erlebnis hat eine sehr tiefen Eindruck bei mir hinterlassen, das Menschen so freundlich sein können, war für mich ganz neu. 

Lisa D.: Vorbei ist das Weltjugendtreffen in Toronto, doch all die ergreifenden Augenblicke werden lange in meinem Herzen wachbleiben. Erst jetzt nach dem Treffen wird mir bewusst, was diese Reise in mir und in vielen anderen jungen Menschen ins Rollen brachte. In den letzten Tagen konnte ich mit verschiedenen WJT-TeilnehmerInnen tiefe Gespraeche fuehren, die mich beruehrten und bereicherten. So erlebte auch das Rosenkranzgebet unter uns einen neuen Aufschwung. Wie schoen ist es doch mitten in einer Warteschlange, im Bus, am Ende des Tages, wann und wo auch immer sich mit der Gottesmutter zu verbinden. Ihre Hand vertrauensvoll zu ergreifen und sich von ihr sicher zu ihrem Sohne fuehren zu lassen… 

Ursula B.: Am Ende der Katechese ueber die Versoehnung waren wir aufgerufen ans Mikrophon zu gehen um Fragen zu stellen oder Zeugnis von sich selber abzugeben. Ich erzaehlte an dieser Stelle, wie ich die Beichte am Weltjugendtreffen in Paris erlebt hatte. Als ich danach wieder an meinem Platz sass, regte ich mich ueber meine eigenen Worte auf. Ich fand, dass meine Worte unpassend und ueberfluessig waren. Dies aenderte sich aber nach der Katechese. Als ploetzlich einige zu mir kamen und mir fuer die schoenen Worte dankten. Einige fragten mich um Rat fuer ihre Beichte oder erzaehlten mir von ihren tiefen Wunsch, einmal zur Beichte zu gehen, sich aber nicht trauen. Erst als ich fuer die hl. Messe zurueck in die Kirche ging, merkte ich was meine einfachen Worte alles bewegt hatten. Von da an konnte ich die Freundetraenen nicht mehr halten.