Rekoreise Seoul
Rekoreise in Südkorea und den Phillipinen: Das Reiseteam vom OK Seoul war vor Ort
Ankunft in Seoul und erste Eindrücke
Alles startete am Flughafen in Zürich. Nach einem langen Flug in Seoul angekommen, wurden wir vom deutschsprachigen Diakon in Seoul, Edgar Krumpen, instruiert und herumgeführt. Eine Begegnung, für die wir sehr dankbar waren, denn die Mehrheit von uns war noch nie zuvor in Südkorea. So machten wir uns in den ersten fünf Tagen mit der Grossstadt Seoul vertraut, besuchten
die katholischen Gemeinden vor Ort und stellten erste Verknüpfungen her. Besonders prägte uns die Begegnung mit der deutschsprachigen Gemeinde, mit der wir den Sonntag feiern durften. Zusammen mit jungen deutschsprachigen Leuten gingen wir zum Namsan Seoul Tower, dem wohl berühmtesten Gebäude Südkoreas, und genossen einen unbezahlbaren Ausblick. In diesen Tagen haben wir auch die verschiedensten koreanischen kulinarischen Angebote wahrgenommen, sei es Sushi, Kimchi oder eine Portion Bibimbap! Ein weiterer prägender Ort in Seoul war die Märtyrerstätte Jeoldusan. Dort gaben vor 200 Jahren Tausende Christen ihr Leben hin und
werden nun tagtäglich von den koreanischen Christen verehrt und um Fürsprache angefleht. Auch Sightseeing kam nicht zu kurz. Vor allem die wunderschönen Paläste am bekannten Gwanghwamun Square haben uns sehr gefallen.

Auf den Spuren der Märtyrer durch das Inland von Südkorea
Danach mussten wir uns auch schon von Seoul verabschieden. Unterwegs in einem coolen Mietauto reisten wir quer durch Südkorea. So besuchten wir den «Heiligen Boden», die Märtyrerstätten Südkoreas in Mirinae, Solmoe und Haemi, und sahen, wie zentral sie für den Glauben vor Ort sind. Korea wurde, so wurde uns immer wieder erklärt, durch Laien evangelisiert, und der katholische Glaube wurde erst vor 200 Jahren in dieses Land gebracht. Zu vielen dieser Stätten werden wir nächstes Jahr auf der Vorreise zum WJT Seoul pilgern.

Begegnungen mit Benediktinern in Daegu und Busan
Nach diesen prägenden Begegnungen durften wir Zeit mit herzensfröhlichen Benediktinermönchen
aus Waegwan verbringen und die nahe gelegene Grossstadt Daegu auskundschaften. Zum Abschluss unserer Rekoreise in Südkorea verbrachten wir einige Tage bei den gastfreundlichen Benediktinerschwestern in Busan, die eine enge Beziehung zum Kloster Heiligenkreuz, Cham, pflegen. Sie nahmen uns herzlich auf und involvierten uns auch in ihren alltäglichen Gebetsablauf. Krönender Höhepunkt war die lateinische, mehrstimmige Vesper am Sonntagabend! Ausserdem haben wir in Busan die Jugendgruppe Fatima kennengelernt, mit ihnen den Rosenkranz bei der Anbetung gebetet und einen bereichernden Austausch gepflegt.

Abschluss auf den Philippinen
Und so neigte sich das Koreaerlebnis langsam, aber sicher dem Ende zu. Nicht aber die Rekoreise: Nächstes Jahr führt uns die Nachreise auf die kleine philippinische Insel Malapascua. Wir haben auch diesen Ort erkundet – zwischen himmelblauen Lagunen, einem abenteuerlichen Taucherleb-nis, fruchtigen Cocktails am Strand und natürlich Jesus Christus, der uns auf der ganzen Reise begleitet und geführt hat. Nach etwas mehr als zwei Wochen traten wir dankbar, aber auch erschöpft die Rückreise in die Schweiz an, wo wir heil wieder angekommen sind und uns weiter an die Vorbereitungen machen.
